PLANETENHAUS

Planetenhaus

„Nach harten, arbeitsreichen Tagen, hat nun die Feierstund geschlagen. Es ruhet die geübte Hand, der Neubau der grüßt froh ins Land.“ Mit diesen Worten begannen die Zimmerleute ihren Spruch, zum Richtfest des Planetenhaus, im Ecoquartier. Aus einer Höhe von dreizehneinhalb Metern schauten die beiden schwindelfreien Handwerker auf ihre Kollegen herab, die neben den neuen Eigentümern und den Vertretern der Bauleitung das Geschehen beobachteten:
„Es ist ein Freudentag heute“, meinte der Bauherr Robert Gößwein. Dabei dachte er auch sicher daran, dass die 14 großzügigen Wohnungen, mit gehobener Ausstattung, bereits seit Wochen verkauft waren. Entsprechend groß war auch der Andrang, denn die neuen Bewohner wollten sich alle vom Baufortschritt überzeugen und schon die ersten Schritte in ihrem neuen Domizil über den noch nackten Betonboden machen.

Zeitgemäße Architektur inmitten naturnaher Außenanlagen

Norbert Behr, der Bauleiter dieses 4,8 Millionen Euro teuren Projektes, meinte: „Wir sind genau im Zeitplan und die ersten Möbelwagen können kommen. Das Wetter hat gepasst in den letzten Monaten, es gab keinerlei Verzögerungen bei der Bauausführung.“ Die Statik für dieses große Holzhaus in Rahmenbauweise wurde in der Schweiz berechnet.
„In Deutschland gibt es kaum Erfahrungen mit solch großen Holzbauten, die Schweizer haben uns da etwas voraus – und Sicherheit geht vor.“ erläuterte Gößwein. Dann zeigte er noch auf die Oberkante der Tiefgarage die noch sichtbar war: „Auch dort sind wir auf der sicheren Seite, allein dort wurden 120 Tonnen Stahl verbaut.“
Noch sah im Ecoquartier alles etwas ungeordnet aus: hier ein Sandhaufen, dort ein Berg aus Steinen, weiter hinten ein Holzstoß. Nicht weit vom Planetenhaus entfernt waren allerdings schon bald die Erdbewegungen abgeschlossen. „Und dann wird es überall grünen und blühen. Und die Kinder werden sich ganz sicher wohlfühlen hier,“ sagt eine künftige Bewohnerin und zeigt dabei auf ein junges Pärchen mit ihrem Säugling.

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